jin's posterous http://jinyan.posterous.com Most recent posts at jin's posterous posterous.com Wed, 07 Jul 2010 08:47:00 -0700 Die Katze als Lehrmeister http://jinyan.posterous.com/die-katze-als-lehrmeister http://jinyan.posterous.com/die-katze-als-lehrmeister

Vor langer Zeit hauste in einem Gebirge ein Tiger, der zwar sehr stark war, aber von Geburt an etwas plumpe Füße hatte. So kam er nur sehr schwerfällig voran und konnte nur wenig Beute machen. An einem schönen Sonnentag, an dem alle Tiere schon längst aufgestanden und auf die Jagd gegangen waren, kam der Tiger aus der Höhle gekrochen. Wie er so mit seinen plumpen Füßen daherstapfte, sah er ein Kätzchen sehr gewandt über die Berge klettern. Der Tiger erblasste vor Neid. "Mit solchen Kletterkünsten", so sagte er bei sich, "Könnte man jeden Tag fette Beute machen! Und wie schnell dieses Kätzchen ist! Da entkämen mir nicht mehr viele Tiere. Ich würde alle auffressen, die mir jetzt mühelos davongelaufen sind!". Die Katze war inzwischen etwas näher gekommen und betrachtete aus einiger Entfernung die schwerfälligen Bewegungen des Tigers. Dieser verbeugte sich tief und sagte: "Meister Katze, ihr lauft so behände und schnell die Berge hinauf und hinunter. Könnte ich nicht bei Euch in die Lehre gehen? Ich möchte diese Künste gerne erlernen." Das Kätzchen hatte schon gehört, dass der Tiger ein böses Herz hatte und sagte kopfschüttelnd: "Mein lieber Tiger, wenn du alles von mir gelernt hast, das Klettern und das Jagen, was wirst du dann wohl tun? Ich weiß nicht, ob du ein dankbarer Schüler sein wirst!". Das Kätzchen überlegte sich, dass es sein Leben kosten könnte, wenn es alle seine Fähigkeiten und Kunstgriffe dem Tiger beibrächte. Der Tiger aber verlegte sich aufs Bitten und ließ nicht locker: "Meister Katze, ich werde Euch als meinen verehrten Lehrer dann stehts beschützen. Wehe dem, der dann wagen sollte, Euch anzugreifen oder auch nur zu beleiden. Mein ganzes Leben werde ich Euch dann verbunden sein und Euch meinen Dank bezeigen. Ich bitte Euch inständig, lehrt mich die Kletterkünste und den Schnellauf!"
Diese Schmeichelei zerstreute die Bedenken des Kätzchens doch weitgehend. Der Tiger erschien dem Kätzchen nun doch mehr ungeschckt als böse, und so sprach es zu ihm: "Wenn du mir schwören willst, später niemals Gutes mit Bösem zu entgelten und meine Künste nicht gegen micht selbst zu verwenden, dann kannst du in meine Lehre eintreten." Der Tiger verbeugte sich tief, wedelte dabei mit dem Schwanz und sagte mit ergebungsvoller Stimme: "Nie werde ich Eure Wohltat vergessen. Lehet mich, die Berge zu erklettern und Beute zu machen. SOllte ich jemals, verehrter Lehrer, etwas Böses gegen Euch im Schilde führen, dann soll im gleichen Augenblick der Blitz mich treffen, oder ich soll in eine tiefe Schlucht stürtzen und mein Leib in tausend Stücke zerissen werden!" Dieser Schwur beruhigte die Katze, und sie nahm den Tiger als Lehrling an. Die Lehre für den Tiger war zwar hart, aber vortrefflich. Der Lehrmeister scheute keine Mühe, seinem Lehrling alles beizubringen, was zu einer erfolgreichen Jagd in den Bergen gehört. Kaum war die Sonne hinter den Bergen aufgegangen, waren die beiden schon im Gelände, und sie übten noch in der Dunkelheit, wenn die Vögel längst schlafen gegangen waren. Der Lehrmeister hatte nach einiger Zeit seinem Schüler alle Geschicklichkeiten bis auf eine einzige gezeigt und wollte die Lehre bald für beendet erklären. Der Tiger war gut vorangekommen und war zu einem geschickten Jäger gewordne. Eines Tages aber warf der Tiger doch ein gieriges Auge auf das Kätzchen. "Es wäre doch ein feiner Braten", sagte er zu sich selbst, und der Speichel lief ihm im Maul zusammen. Das Kätzchen hatte aber seinen Schüler allmählich auch sehr gut kenne gelernt und las ihm die bösen Gedanken von den Augen ab. Zum Tiger gewandt, sagte das Kätzchen daraufhin mit feierlicher Stimme: "Mein lieber Schüler, du warst sehr folgsam und gelehrig. Alles was ich selbst kann, habe ich dir beigebracht. Unsere Wege trennen sich jetzt wieder. Denke daran, was du einstens geschworen hast!"
Der Tiger war schon ganz von seinen böse Gedanken ergriffen und fragte scheinheilig mit freundlicher unterwürfiger Stimme: "Meister Katze, habt Ihr mir auch alle Griffe und Kunststücke beigebracht?" "Alles habe ich dir gezeigt", sprach das Kätzchen, das in den Augen des Tigers die böse Gier blitzen sah. Der Tiger wollte nun eine List anwenden und sagte mit zusammengekniffenen Augen: "Meister Katze, seht mal, was klettert denn da über uns auf dem Baume?"
In dem Augenblick, in dem das Kätzchen den Kopf hob, setzte der Tiger zum Sprung an und stürzte sich mit ausgestreckten Krallen auf das Kätzchen. Da aber hatte der Tiger sich verrechnet. Gerade, als er glaubte, den Braten schon in den Pfoten zu halten, fuhr wie der Sausewind etwas den Baum hoch. Der Tiger sah nach oben. Auf dem höchsten Aste saß zornbebend das Kätzchen. "Du elender Verräter", rief es von oben herunter, "du undankbarer Geselle! SOviel gelten dir Schwur und Versprechen! Zum Glück war ich noch schlauer als du und habe dir nicht gezeigt, wie man auf Bäume klettert. Wäre ich so dumm auch noch gewesen, hättest du mich gar zerrissen und aufgefressen, du Schurke, Pfui!"
Der Tiger war wütend und umkreiste knurrend den Baum. Er versuchte, auf den ersten Ast zu springen, aber er kam nicht so hoch hinauf. Er biss mit den Zähnen in die Rinde, aber alles war vergebens. Das Kätzchen sah die hilflosen Versuche des Wüterichs von oben herunter mit Gelassenheit an und strich sich ruhig den Schnurrbart. Dann sprang es von einem Baum zum anderen und versetzte den Tiger dadurch in noch größere Wut. Er war hilflos, seine bösen Absichten halfen ihm nichts; es fehlte ihm die Fähigkeit, auf Bäume zu klettern. Das Kätchen verschwand schließlich ganz aus seinen Blicken im dichten Laub der Baumkronen und der Tiger musste sich knurrend in seine Höhle zurückziehen.

Märchen der Han

Jin Yan

Quelle: Josef Guter (Hrsg.) Das Geschenk des Drachenkönigs - Märchen aus China

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Thu, 01 Jul 2010 13:29:00 -0700 Sehnsucht http://jinyan.posterous.com/sehnsucht-10 http://jinyan.posterous.com/sehnsucht-10

Ich sehne mich nach dir, Heimat, Zuhause und Geborgenheit. Ich wünschte, ich könnte dich wirklich immer in mir tragen dich niemals verlieren. Ich will dich in eine Schachtel stecken und ein Schloss anbringen. Ich will dich hüten wie ein Schatz. Wann immer ich dich brauche öffne ich es, wann immer ich dich vermisse hole ich dich wieder hervor. Dich - das Gefühl - meine Sicherheit. Ich sehne mich nach dir, Ruhe, Gelassenheit, Wärme. Ich wünschte, ich wäre nur halb so stark wie mein Gefühl zu dir. Ich will mit dem Gedanken leben, dass du immer mit mir reist. Ich sehne mich nach dir Ehrlichkeit, Schönheit und immer wieder Heimat.

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Mon, 28 Jun 2010 12:44:00 -0700 Die rote Drachenlaterne http://jinyan.posterous.com/die-rote-drachenlaterne http://jinyan.posterous.com/die-rote-drachenlaterne

Die Chinesischen Götter, sind wie alle Götter sehr neugierige Wesen. Sie wollen immer über die wichtigen Dinge auf der großen weiten irdischen Welt informiert werden. So kam es, dass ein alter weiser Drachengott seine Macht in eine gewöhnliche rote Papierlaterne hauchte. Als die Laterne mit seinem Atem in Berührung kam, fing sie an einigen Stellen zu Brennen an. Wie im handumdrehen fraß sich das Muster fliegender Drachen in das Material. Das war die Seele des Drachengottes. Mit dieser Magie, wurde die Laterne auf eine lange weite Reise geschickt. Über flache Steppen, große Wüsten, weite Meere und undurchdringliche Gebiete irrte die rote Drachenlaterne auf der Welt herum - auf der Suche nach einem ganz besonderen Ort. So vergingen unzählige Jahre des Wandels.

Das Schicksal entschied an einem heißen Junitag im Jahre 2010, dass die Suche ein Ende haben sollte. Begleitet von tausenden Sonnenstrahlen und einem günstigen warmen Wind, flog die Laterne über sanfte Hügeln und markante Berge, bis sie  an Höhe verlohr und sanft Richtung Boden schwebte, wo sie schließlich an einem Schild hängen blieb. Es wird sich zeigen, ob und was die Götter zu hören bekommen werden von den Bewohnern eines Ortes Namens St. Martin am Grimming.

Die_rote_drachenlaterne

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Sun, 27 Jun 2010 04:14:00 -0700 Das vierblättrige Kleeblatt http://jinyan.posterous.com/das-vierblattrige-kleeblatt http://jinyan.posterous.com/das-vierblattrige-kleeblatt

Kleeblatt

Vor langer Zeit lebte in einem fernen Land ein König, der hatte eine Tochter deren Schönheit, Sanftmut und Klugheit über alle Grenzen hinaus bekannt waren. Als sie in das Alter kam, wo sie vermählt werden sollte kamen die Prinzen aus allen Herren Länder und bemühten sich um die Gunst der Prinzessin. Der König aber war sehr schlau und hatte einen Magier in seinen Diensten. Also überlegte er sich eine Aufgabe für seinen zukünftigen Schwiegersohn und wollte damit alle Prinzen auf die Probe stellen. So lies der König die Prinzen und die Prinzessin sowie den ganzen Hofstaat im naheliegenden Wald an einer Lichtung versammeln. Weiters wurden achthundert Jungfrauen aus dem Königreich herbeigerufen. Nach einigen Worten des Magiers verwandelten sich alle Jungfrauen und die Prinzessin vor den Augen der anderen in viele kleine hellgrüne Kleeblätter.

"Wer unter den Kleeblättern meine Tochter findet, der bekommt sie zur Frau", verkündete der König laut. Das liesen sich die Prinzen nicht zwei mal sagen und fingen an auf ihren Knien hockend die Lichtung nach dem schönsten Kleeblatt zu durchsuchen. Da kamen schon die ersten mit besonders großen und prächten Exemplaren zurück. Sie standen in Reih und Glied und jeder glaubte, das richtige Kleeblatt in den Händen zu halten. Es kam, das am jenen Tag auch ein Stallbursche sich an dem Treiben erfreute. Er sah zu wie die feinen Herren, gekleidet in noch feineren Stoffen am Waldboden herumkrochen und Kleeblätter ausrissen. Bei diesem Anblick lachte er laut auf und schlug mit seinen Händen auf seine Oberschenkel. Das lies sich ein Prinz nicht gefallen, ging hin, packte den Stallburschen grob an und versetzte ihm einen Tritt, sodass er wie ein Esel am Boden lag.

Als der Stallbursche wieder seine Augen öffnete und sich hockend seinen Bauch rieb sah er zu seinem Erstauen vor seinen Augen ein kleines vierblättriges Kleeblatt. Er pflückte es und dachte sich "Mein Glück kann ich ja versuchen". In seinen Lumpen stellte er sich neben die gut gekleideten Prinzen. Der König begutachtete jedes Kleeblatt genau und musste doch immer wieder den Kopf schütteln. Als er vor dem Stallburschen stand hob er eine Augenbraue und wollte ihn schon des Platzes verweisen da sah er in seinen Händen ein kleines unscheinbares vierblättriges Kleeblatt. Der König wusste, dass es seine Tochter war. Er löste das Rätsel und mit einem lauten Knall verwandelten sich die Kleeblätter wieder in achthundert Jungfrauen. Und der Stallbursche? Er heiratete die Prinzessin und war von dort an ein glücklicher gemachter Mann.

Das Glück liegt auf dem Boden und tragen wir im Herzen, wir müssen nur genau hinschauen.

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Sun, 23 May 2010 08:22:00 -0700 International http://jinyan.posterous.com/international http://jinyan.posterous.com/international

Gestern abend hatte mein Freund die Macht über die Fernbedienung. Die logische Schlussfolgerung war, dass statt CSI das Champions League Finale lief. Bayern München gegen Inter Mailand. In der 93sten Minute wurde unter großem Jubeln ein Spieler eingewechselt. Laut dem Kommentator war er der einzige gebürtige Italiener in diesem Spiel. Das Finale endete mit 2:0 für Inter Mailand. Der zwei-fache Toorschütze kam ursprünglich aus Argentinien - Südamerika. Das hat wenig mit Italien zu tun. Aber sie spielen alle Fußball und sind demnach keine Ausländer, sondern Profi-Fussbal-Spieler.

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Sun, 16 May 2010 11:30:00 -0700 ni hao und konichi wa http://jinyan.posterous.com/ni-hao-und-konichiwa http://jinyan.posterous.com/ni-hao-und-konichiwa

Ich spreche steirisch und sehe asiatisch aus. Manchmal passiert es, dass man mir "ni hao" oder "konichiwa" zuruft. Die Unsicheren sagen beides. Auch bin ich die Chinesin, die Japanerin, die Koreanerin etc. je nach Stimmung meiner Mitmenschen. Aber in Wahrheit bin ich Ersteres.

Ein Erlebnis in der Straßenbahn: Die Tür geht auf und es steigen viele Fahrgäste ein, darunter auch ältere Menschen. Ich stehe auf um Platz zu machen. Sofort drehen sich zwei junge Mädls um. Eine der Beiden setzt sich ungeniert hin. Ich sage zu ihr <für dich bin ich jetzt aber nicht aufgestanden!>. Sie starren mich an und kontern mit einer Teenie-Läster-Welle à la <ja de Oide, was glaubt de eigendli ...> Aber sie steht trotzdem auf. Noch bevor ich mich über meinen kleinen Sieg freuen kann, höre ich einen Fahrgast zu seiner Begleitung sagen <host des gsehn? De Japanerin steht für de Ölteren auf und de zwoa setzen sich hin>

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Tue, 11 May 2010 06:20:00 -0700 Captain Planet http://jinyan.posterous.com/captain-planet-9 http://jinyan.posterous.com/captain-planet-9

Captain_planet

Vor langer Zeit hatte Gaia, die Mutter der Erde fünf magische Ringe erschaffen. Jeder dieser Ringe hatte die Macht, die Elemente Erde, Feuer, Wind und Wasser sowie ein zusätzliches wichtiges Element, die Liebe zu kontrollieren. Fünf Auserwählte, junge Menschen aus verschiedenen Teilen der Erde, wurden zu ihren Ringträgern. Sie hatten die Aufgabe, ihre Kräfte im Kampf gegen die Umweltverschmutzung einzusetzen. Erschien eine Situation gar zu aussichtlos, vereinten sie ihre Mächte und riefen den stärksten und mutigsten Krieger zu Hilfe - Captain Planet. Wie ein rot-silber-grüner Blitz schoß er vom Himmel. Dank seiner übernatürlichen Kräfte und mit Hilfe seines Planetenteams konnte die Erde bis heute vor Katastrophen gerettet werden. Nach jeder Mission flog Captain Planet wieder zur Erde zurück um seine Kräfte neu aufzuladen.

Heute: Captain Planet fliegt nicht mehr zur Erde zurück, um seine im Kampf gegen die Umweltschurken-Mafia verlohrenen Kräfte wieder aufzuladen. Er ist sozusagen in Pension. Speckröllchen dehnen seinen Heldenanzug und seine blauen Haare - einst sein Markenzeichen - hängen ihm in fettigen Stränen in die Stirn. Er ist alt geworden und mutlos, er ist des ewigen Kämpfens müde. Sowohl die Qualität, als auch die Quantität der Kräfte, die er aus der Erde gewonnen hat, um seine Energie wieder aufzuladen, haben stark nachgelassen. Der Planet ist geschwächt, seufzt und hofft auf Erhörung. Mit Rülpslauten zappt Captain Planet durch die unendlichen Programme seines intergalaktischen Fernsehers. "Zerstörung hier, Verschmutzung dort, hhmm der Eyjafjallajökull spuckt wieder ... geh net schon wieder ein Öltankerunfall. Die Menschen auf diesem Planeten lernen langsam. Ich frage mich nur ob die Erde noch so lange warten kann", sagt Captain Planet zu sich selbst. Und das Planetenteam? Sie sind vom rechten Weg abgekommen und sind jetzt Betreiber von großen Müllverbrennungsanlagen, Giftmülldeponien, und nicht zu letzt Ölraffinierien geworden. Gaia, die Mutter der Erde, hat auch schon lange keinen Schlaf mehr gefunden. Die magischen Ringe hat sie schon lange wieder an sich genommen, in der Hoffnung bald neue Ringträger zu finden, die sich der Herausforderung die Erde zu schützen, gewachsen sind. Denn ihr habt die Macht!

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Sun, 09 May 2010 08:00:00 -0700 Begegnungen http://jinyan.posterous.com/begegnungen-2 http://jinyan.posterous.com/begegnungen-2

Es gibt Menschen, denen wir im Laufe unseres Lebens immer wieder neu begegnen. Wichtig ist nur, dass wir bereit sind unsere Augen zu öffnen, egal wie schwer es ist. Noch wichtiger ist, zu verzeihen und ohne Furcht und Argwohn zu sein. Jede Begegnung ist ein weiterer Schritt, und wir selbst entscheiden ob wir nach vor oder zurück gehen. Es verändert uns, aber nur dann wenn wir es zulassen.

Geisterorte, Zauberwelten, Zombies, Hexen, Zauberer, Ignoranten, Gleichgültige, Feinde, Freunde, Interessierte, Lügner, Geschichtenerzähler, Heiler, jede Kreatur auf dieser Welt, wartet darauf "begegnet" zu werden. Die Frage ist nur: bist du bereit dafür?

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Sun, 09 May 2010 07:52:00 -0700 An meine Ama http://jinyan.posterous.com/an-meine-ama http://jinyan.posterous.com/an-meine-ama
Bei all den Dingen die schon zwischen uns passiert sind und bei all den Dingen die noch zwischen uns passieren werden, gibt es etwas, das du unbedingt wissen musst ...
Für Zuckerbrot und Peitsche
Für deine Selbstlosigkeit
Für dein großes Herz aus Gold und Jade
Für deine Stärke in schwierigen Zeiten
Für deine Schwäche in einigen Augenblicken
Für all die Male, in denen du mich so wahnsinnig genervt hast
Für alle guten Erinnerungen und jene, an die ich mich nicht so gern zurück erinnere
Dafür, dass wir Kinder und die Familie das Wichtigste für dich sind
Dafür, dass du nie geweint hast, ausser vor Rührung
Dafür, dass du viele Dinge so oft, und andere Dinge nie gesagt hast
Dafür, dass du mir gezeigt hast was Richtig und was Falsch ist
Dafür, dass du mich zur Selbstständigkeit erzogen hast
Für all die Sorgen die du dir wegen mir gemacht hast
Für deinen Glauben, auch dann wenn ich nicht mehr glauben wollte
Für deinen seltenen Lob und deinen Tadel
Für deine Gedanken und Träume
Dafür, dass du mich liebst 

danke ich dir

In Liebe, Deine Tochter

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Mon, 22 Mar 2010 05:05:00 -0700 "Fremd gesehen" http://jinyan.posterous.com/fremd-gesehen http://jinyan.posterous.com/fremd-gesehen

Fremd gesehen ist der Kaffee und das Gutenmorgen-Kipferl aus der Türkei.
Das Gulasch ist aus Ungarn und das Schnitzi ist ein Wiener.
Der Rest kommt wahrscheinlich aus China.
Fremd gesehen ist vieles vielleicht doch nicht so fremd.

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